Im Jahr 2022 lancierte der Rektor der ETH Zürich PBLabs als strategische Initiative zur Förderung der projektbasierten Ausbildung und zur Stärkung der Absolventen, damit sie sich in einer Welt des Wandels zurechtfinden und die Herausforderungen von morgen meistern können».
Am Abend des Montags, 18. Mai 2026, fand dort der Auftakt zum SEET-Studienförderungsprogramm 2026–27 statt. Dabei trafen 41 Flüchtlinge auf die Mentorinnen und Mentoren, die ihnen in den kommenden zwölf Monaten helfen werden, sich in ihrer eigenen Welt des Wandels zurechtzufinden.
Cara und Yurena vom SEET-Freiwilligenteam waren die Gastgeberinnen des Abends und stellten sicher, dass – da einige der Mentees noch recht neu in der Schweiz sind – jeder Programmpunkt sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch erklärt wurde.

Nach einigen ersten „Eisbrecher“-Aktivitäten war es Zeit für das Kennenlernen zwischen Mentees und Mentoren. Alle Anwesenden mussten ihren Partner anhand eines passenden Tieres identifizieren, das auf ihrem jeweiligen Namensschild aufgedruckt war!
Die Mentees wurden gebeten, ihre Lernreise für das kommende Jahr zu skizzieren. Dabei ging es darum, SMART-Ziele (spezifisch, messbar, erreichbar, relevant und terminiert) zu definieren, mögliche Hindernisse zu identifizieren – etwa das Erreichen von Deutschkenntnissen, die Anschaffung eines Laptops oder die Organisation der Kinderbetreuung – sowie weitere Ressourcen zu benennen, bei denen ihre Mentorinnen und Mentoren oder SEET sie unterstützen können. Diese dienen anschliessend als Grundlage für die «Mentorenvereinbarung», die bis Ende Juni von jedem Tandem gemeinsam unterzeichnet werden muss.
Im neuen Programmzyklus haben 24 Mentees ihre Teilnahme um weitere zwölf Monate verlängert, während 17 zum ersten Mal dabei sind. Die Gruppe besteht aus 26 Frauen, 14 Männern und einer nicht-binären Person. Die Teilnehmenden sind mehrheitlich in Zürich ansässig, doch als Zeichen für das wachsende schweizweite Profil von SEET reisten weitere Mentees aus dem Aargau, Appenzell Ausserrhoden, Bern, Freiburg, Schaffhausen, Solothurn, St. Gallen und Uri an.
Die grösste Gruppe stammt ursprünglich aus der Ukraine, weitere Teilnehmende kommen aus Afghanistan, Belarus, Georgien, dem Sudan, Syrien und der Türkei.

Natürlich wäre eine SEET-Veranstaltung ohne Apéro nicht komplett. Dieser ermöglichte es den Anwesenden – darunter auch eine grosse Gruppe aus dem SEET-Team –, sich weiter kennenzulernen, Fragen im persönlichen Gespräch zu stellen und sicherzustellen, dass niemand mit leerem Magen nach Hause ging.
Es war nicht nur schön, dass die Mentees ihre Reise mit SEET fortsetzen, sondern auch, dass unter den Mentoren viele bekannte Gesichter zu sehen waren. Einige, wie Alex und Daniel, haben ihr Engagement verlängert, um ihren ursprünglichen Partner zu unterstützen. Andere, wie Giverny, Joseph und Ahmadullah – um nur drei zu nennen – setzen ihre Teilnahme im Zyklus 2026–27 fort, diesmal jedoch mit einem/einer neuen Mentee.
Die Mentees und Mentoren treffen sich Mitte Oktober als Gruppe zum Reflexionstreffen; dieses gilt traditionell als „Halbzeitpunkt“ ihres Engagements. Die Abschlussfeier ist für Ende Februar 2027 geplant.
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